Mittwoch,
24. Mai 2017,
21 Uhr
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Zwei
marokkanische Jungs treiben mit dem Neuerwerb
ihres Vaters Unfug, die Frau eines amerikanischen
Touristenpärchens wird in der Fremde schwer
verwundet, eine mexikanische Haushälterin zerreibt
sich an der Grenze zwischen den USA und Mexiko
zwischen ihren Loyalitäten, wodurch sie die ihr
anvertrauten Kinder in große Gefahr bringt und in
Tokio verzweifelt eine taubstumme Teenagerin am
Selbstmord ihrer Mutter und der Abwesenheit ihres
Vaters.
Mit "Babel" schloß der mexikanische Regisseur
Alejandro G. Iñárritu seine Trilogie ab, in der er
tragischen Wirkungsketten hinter herspürte. Wie
auch in "Amores Perros" und "21 Gramm" ist hier
ein Unfall das Ergebnis von Zufällen und zugleich
Ausgangspunkt weiterer Geschehnisse. Waren in den
beiden Vorgängern die Koinzidenzen noch lokal
begrenzt, hängen die dramatischen Ereignisse
diesmal weit länderübergreifend zusammen.
Wir zeigen diesen intensiven Film passend zum
Thema "Flucht und Odyssee" innerhalb der
Kulturtage in
Speyer.
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Babel
Scope. USA/Mexiko, 2006, 144 Min., FSK: ab 16 J.
Regie: Alejandro González Iñárritu
Kamera: Rodrigo Prieto
Musik: Gustavo Santaolalla
Schnitt: Douglas Crise, Stephen Mirrione
Darsteller: Brad Pitt, Cate Blanchett, Said
Tarchani, Boubker Ait El Caid, Gael García Bernal,
Adriana Barraza, Elle Fanning, Nathan Gamble,
Robert Esquivel, u.a.
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