Samstag,
7. Okt. 2017,
21 Uhr |
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In
der Welt von „The Lobster“ ist es verboten ein
Single zu sein. Sich nicht verlieben, alleine sein
und bleiben ist nicht nur schlecht, es ist sogar
bei Strafe verboten. Wer alleine bleibt, wird von
der Gesellschaft ausgestoßen, wird in ein Tier
verwandelt.
David (Colin Farrell) muss in das Hotel für
Singles ziehen seine Frau hat ihn verlassen!
Resigniert sitzt er mit seinem Hund am Tisch und
lässt das Anmeldeprozedere über sich ergehen. -Wie
lange dauerte die letzte Beziehung? -12 Jahre!
-Kinder? -Nein! - Was ist mit dem Hund? -Das ist
mein Bruder... der hat es nicht gepackt!
Der Countdown läuft! Schafft David es in den
nächsten 45 Tagen eine neue Beziehung einzugehen?
Yorgos Lanthimos, der in den vergangenen Jahren
mit „Dogtooth“ und „Alpes“ bereits unvergessen
sonderliche Filme gedreht hat, setzt mit seinem
ersten englischsprachigen Film noch einen drauf.
Ist er düster? Makaber? Aber ja! Und es macht
einen Heiden- spaß, den aberwitzigen
Beziehungsanbahnungen zuzuschauen, den steifen
Begegnungen, der mechanisierten Kommunikation, den
kleinen Racheakten. So köstlich wurde man noch nie
von einer Dystopie unterhalten!
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The
Lobster
Irland/GB/GR/F/NL, 2015, 109 Min., FSK: ab 16
Regie: Yorgos Lanthimos
Kamera: Thimios Bakatakis
Darsteller: Colin Farrell, Rachel Weisz,
Jessica Barden, Olivia Colman, Ashley Jensen,
Ariane Labed, u.a.
Vorfilm: Mit Liebe gebacken.
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