Sonntag,
18. Dez. 2016,
20 Uhr !

Max
Harer

Max Harer (1916 – 2008) war Speyerer, Familienvater, Gestalter, Fotograf, Bergwanderer und vieles mehr. Und er war Amateur-filmer.  Über die meiste Zeit seines langen Lebens beobachtete er die Welt um sich mit der Schmalfilmkamera. Die ersten Filme entstanden bereits während des 2. Weltkrieges, an dem der junge Wehrmachtssoldat als Gebirgsjäger teilnahm. Der weitaus größte Teil seines Filmschaffens jedoch entstand in den 50er bis 70er Jahren in Speyer, wo Max Harer mit seiner Familie nach dem Krieg eine neue Heimat gefunden hatte.

Am 19. Dezember 2016 jährt sich Max Harers Geburtstag zum 100. Mal. Grund genug für uns, einen Tag zuvor eine Auswahl seiner Filme in der “Filmklappe" zu präsentieren. “Walderholung", ein frühes Beispiel, begleitet einen Sommertag der Harer-Kinder in der Walderholung im Jahr 1957. “Anker" dokumentiert den Abriss des historischen Häuserblocks auf der Maximilianstraße, der 1959 dem Kaufhaus Anker (später Kaufhof) weichen musste. Für unsere Retrospektive haben wir eine Auswahl mit diesen und weiteren Filmen aus dem Nachlass des Filmemachers zusammengestellt.

Max Harers Filme geben interessante Einsichten in die sich verändernde Stadt Speyer der Nachkriegszeit und in sich ändernde Moden und Lebensumstände. Dabei zeugt nicht nur das Gezeigte von vergangenen Zeiten, sondern auch das Medium selbst. Das Staubkorn auf dem Objektiv hat sich ebenso verewigt, wie die Menschen im Bild, die teils schon lange nicht mehr unter uns sind..

Filme von Max Harer

Speyerer Amateurfilme
 aus den 50er bis 70er Jahren
Format: Normal 8, Super 8