Sonntag,
25. Sept. 2016,
20 Uhr |
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Die
seit Jahrzehnten zerstrittenen Brüder Kiddi und
Gummi gehen sich trotz direkter Nachbarschaft so
gut es geht aus dem Weg. Aber bei einem
Zuchtwettbewerb treffen die beiden Eigenbrötler
und ihre Schafböcke aufeinander und ausgerechnet
Kiddi heimst knapp den Sieg ein. Gummi bleibt in
der Folge nicht tatenlos: Sein vorher gehegter
Verdacht, bei Kiddis Herde könnte die gefürchtete
Traberkrankheit ausgebrochen sein, wird Gewissheit
und beim Veterinäramt gemeldet. Eine Katastrophe
bahnt sich an. Um die Schafe und ihre Existenz zu
retten, bleibt den beiden nur eine Möglichkeit:
sie müssen sich entgegen allen Zwistigkeiten
zusammenraufen.
Hakonarsons dokumentarisch anmutender Blick
auf zwei schrullige Sturköpfe und ihrem
„unspektakulärem“ Dasein lebt mit und von den
Darstellern. Der norwegische Kameramann Sturla B.
Grovlen („Victoria“) hüllt die Kargheit in
eindrucksvolle Bilder von Island, was eine kaum
dialogbehaftete, teilweise irrwitzige Geschichte
ergibt, die dadurch inhaltlich wie optisch
beeindruckt.
Nicht umsonst erhielt „Sture Böcke“ bislang 17
Auszeichnungen (u.a. in Cannes für „un certain
regard“ 2015, bester internationaler Film beim
Züricher Film Festival 2015 sowie eine Nominierung
für den Europäischen Filmpreis 2015).
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Sture
Böcke
Hrútar
Island 2015, 93 Min., FSK: ab 6J.
Buch u. Regie: Grímur Hakonarson
Kamera: Sturla Brandth Grovlen
Schnitt: Kristján Lodmfijörd
Darsteller: Sigurôur Sigurjónsson, Theodór
Júlíusson, Charlotte Boving, Jon Benonysson,
Gunnar Jónsson, Thorleifur Einarsson, u.a.
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